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SPD Regionalzentrum Karlsruhe-Nordschwarzwald

Die Freitagspost: Wir können etwas verändern – nicht die Welt, aber die Köpfe und das Handeln

Die großartige Rita Süßmuth hat einmal gesagt, sie habe viel Ablehnung erfahren, Fremdheit empfunden, aber auch Unterstützung erlebt. Und dann führte sie fort: „Man fühlt sich oft einsam. Und ich weiß, das gilt nicht nur für mich; das gilt für viele in der Politik. Trotzdem: Ich habe es nicht bereut, in die Politik gegangen zu sein. Wir können etwas verändern – nicht die Welt, aber die Köpfe und das Handeln.“ Sehr weit davon entfernt, mich auch nur annährend auf eine Stufe mit dieser herausragenden Politikerin stellen zu wollen, dachte ich die letzten Tage auch oft an diesen Satz.

Die Freitagspost: Demokratie braucht Erinnerung und Erinnerung braucht Demokratie

Gestern Abend hatten wir die große jährliche Mitgliederversammlung von „Gegen Vergessen – für Demokratie“ in der Academie der schönsten Künste in Stuttgart. Dieser Initiative stehe ich ja als Landessprecher vor, und mir bedeuten sowohl der Verein als auch mein Ehrenamt viel. Weil wir gerade in Zeiten, in denen unsere Demokratie von neuen Rechtsradikalen – die aber auch als Teil ihrer Strategie die Vergangenheit vergessen machen wollen – gegenhalten. Ich sage „Demokratie braucht Erinnerung und Erinnerung braucht Demokratie“. Gestern hatten wir einen Fokus auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit früherer Abgeordneter und der Künstler*innen, die im Landtag ausgestellt werden, gelegt. Warum schreibe ich das hier in der Freitagspost?

Die Freitagspost: „Autokratien haben Untertanen. Demokratien haben Partner und Freunde.“

Gestern hat Bundeskanzler Merz in Davos etwas Bemerkenswertes gesagt. Er – der perfekt Englisch spricht – hat davor kurz abgesetzt und betont, dass er diesen einen Satz nun auf Deutsch sagen wird.

Ich finde, dadurch, dass er an dieser Stelle bewusst in der Sprache unseres Landes gesprochen hat, wurde dieser Moment von einem großen zu einem historischen Satz:

„Autokratien haben Untertanen. Demokratien haben Partner und Freunde.“

In einer Welt der „Breaking News“ wirken wir Europäer*innen oft wie aus der Zeit gefallen, mit unserer Sehnsucht nach Konferenzräumen, Abstimmungen, Diplomatie und Verträgen. Dabei sollten wir genau daraus Selbstbewusstsein schöpfen.

Die Freitagspost: Neue Wege einschlagen und andere inspirieren, etwas Neues zu tun

Am Mittwoch war es dann auch bei mir soweit: der Quitters Day. Also der Tag, an dem der Neujahrsvorsatz sich in Luft auflöst. Ich hatte zunächst einen Gesprächstermin, bei dem mir ein Schoko-Muffin angeboten wurde. Da war ich noch tapfer, lehnte ab und erzählte was über meine guten Vorsätze. Auf dem Rückweg musste ich tanken – ausgerechnet bei einer AGIP-Tankstelle. Und da ist es eben so, dass ich einfach nicht an deren Bienenstich-Taschen vorbeigehen kann. Mein guter Neujahrsvorsatz endete an der Tankstelle auf dem Parkplatz mit einem herzhaften Biss in die Bienenstich-Tasche und geschlossenen Augen aufgrund des Genusses.

Die Freitagspost: In der Weltpolitik weht ein eiskalter Wind

Es ist eiskalt draußen. Auch in der Weltpolitik weht ein eiskalter Wind. So hat das Jahr begonnen. Kein Demokrat kann dem Diktator von Caracas eine Träne hinterherweinen. Kein Demokrat kann den Angriff der USA auf Venezuela begrüßen. Es ist falsch, dass Bundeskanzler Merz schwurbelt. Politik heißt Dinge beim Wort zu nennen: Die USA haben Venezuela angegriffen. Es gab kein UN-Mandat, es gab keinen Angriff von Venezuela auf die USA. Damit haben die Vereinigten Staaten das Völkerrecht gebrochen.

Die Freitagspost: Frohes neues Jahr!

Das neue Jahr ist schon einen Tag alt, Rauch und Böller haben sich verzogen und so liegt es friedlich und unbeschrieben vor uns. Markus und ich aber auch mein Team im Wahlkreisbüro wünschen Ihnen und Dir von Herzen ein gutes, glückliches und gesundes 2026.

Und es freut mich gleich für den Januar eine Einladung aussprechen zu dürfen, die so großartig zu diesem neuen Jahr passt: „Das Leben kommt von vorn.“ Unter dieser Überschrift findet der nächste Kurpfalz Horizont am Mittwoch, 21. Januar um 19 Uhr in der Kaffeebar der Rösterei Bonafede in Hockenheim statt.

Die Freitagspost: Frohe Weihnachten!

Heute am 2. Weihnachtsfeiertag mache ich Hackbraten. Mir ging es gestern und vorgestern gut, denn ich wurde bekocht. Aber jetzt bin ich dran.

Der Hackbraten hat ja in diesem Jahr ein eher schlechtes Image bekommen. Einmal wurde er immer wieder missbraucht, um gegen die angebliche Dominanz des woken Lebensstils zu wettern („Lieber Hackbraten als Spinat-Smoothie“). Da ja rechte Medien mich Mitte des Jahres als Beispiel für „die Endmoräne woken und progressiven Lebens“ (Quelle: Nius) beschimpft haben, könnte es eine Meldung sein, dass ich Hackbraten mag und mache.

Und dann hat es dem Image des Hackbratens natürlich geschadet, dass er das Lieblingsessen von Donald Trump ist. Wobei die Mar-a-Lago-Variante – ja, so heißt die wirklich – mit einer Kruste aus Ketchup und braunem Zucker nicht zu meinem Repertoire gehört.

Die Freitagspost: Wir sollten ab und an prüfen: Schlägt unser Herz noch für was ganz Besonderes?

Was ist das am häufigsten gespielte Weihnachtslied? Diese Frage habe ich in meiner Rede bei der AWO-Weihnachtsfeier in Schwetzingen aufgeworfen. Und mir dann ein paar Gedanken dazu gemacht. Hier noch einmal der Auszug meiner Rede – mit einer Antwort auf die Frage.

… und darum begrüße ich auch die Stadtkapelle hier ganz herzlich. Als sie in diesem Jahr Jubiläum gefeiert hat – und sozusagen das Lutherhaus wortwörtlich einmal um 180 Grad drehte – da sagte ich der Zeitung: Die Stadtkapelle liefert den Soundtrack zu unserem Leben in dieser wunderschönen und außergewöhnlichen Stadt. Ich ergänze: Natürlich auch den Soundtrack zum Weihnachten in dieser Stadt. Apropos Soundtrack: Wissen Sie, was das meistgespielte Weihnachtslied in Deutschland ist? Nicht „Stille Nacht“, nicht „Ale Jahre wieder“, auch nicht „Die Weihnachtsbäckerei“. Es ist „Last Christmas“ von Wham. Und es stimmt, man hört es ja wirklich überall. Seit 1984. Darum gibt es jedes Jahr auch ganz viele kluge Artikel im Feuilleton, die darüber sinnieren, dass das ja eigentlich kein Weihnachtslied sei. Es ginge viel mehr um eine enttäuschte Liebe von George Michael. Aber das Lied könnte genauso gut „Last Easter“ oder „Last Tuesday“ heißen.

Die Freitagspost: Die Mieten in Baden-Württemberg sind in den letzten Jahren rasant durch die Decke gegangen

Diese Woche habe ich nicht nur wie jeden Monat die Partei- und Wahlkampfkasse des SPD-Kreisverbands gefüttert – sondern auch die Gemeindekasse von Ketsch. Ich bin nämlich in der Brühler Straße geblitzt worden.

Ist das bei Ihnen und Euch auch so ein Reflex, dass man sofort, nachdem man geblitzt wurde, hart abbremst? Das ist ja eigentlich das bescheuertste Bremsen der Welt. So als würde der Automat dann sagen: „Ach der Herr Born hat es ja gleich eingesehen. Dem schicke ich doch keinen Strafzettel. Das Foto lösche ich wieder.“

Und jetzt die Kurve zu einem total sinnvollen Bremsverhalten: bei den Mieten! Wobei auch da ist es ja – wenn wir über die Mietpreisbremse reden – ein wenig das Abbremsen, nachdem die Geschwindigkeit zu rasant war.

Die Freitagspost: Parlamentarier zu sein ist in einer Demokratie die größte Ehre

Beim Trainieren trage ich Kopfhörer. Und was das mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Hockenheim, dem Tag der Deutschen Einheit und einem Podcast zu tun hat, erfahren Sie und Du in dieser Freitagspost.

Zuerst: Wie schön, dass ich Ihnen und Euch am Tag der Deutschen Einheit diese Zeilen schicken kann. Ein ganz besonderer Tag, an dem es so viele Gründe gibt zu feiern: Die Freiheit, die enge Freundschaft mit unseren Nachbarn in Europa, die Demokratie, die Vielfalt.

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12.02.2026, 18:30 Uhr Tim Klüssendorf - Sozialdemokratie im Dialog
Der Generalsekretär der SPD Tim Klüssendorf spricht zum Thema Aufschwung. Bezahlbarkeit. Chancengleichh …

14.02.2026, 13:30 Uhr - 15:30 Uhr Fasnetumzug

17.02.2026, 13:00 Uhr - 16:00 Uhr Bürgerdialog

18.02.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr AG 60plus Politischer Aschermittwoch
Bei unserem traditioneller Aschermittwoch spricht Katja Mast (MdB; Parlamentarische Staatssekretärin im Bund …

19.02.2026 Vor-Ort-Termin mit Bundesumweltminister Carsten Schneider

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Otto Wels, historische Rede 23.3.1933 gegen das Ermächtigungsgesetz, *15.9.1873, gest. 16.9.1939
Kurt Schumacher *13.10.1895, gest. 20.8.1952
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*27.3.1901, gest. 14.12.1963

Fritz Erler *14.7.1914, gest. 22.2.1967
Herbert Wehner *11.7.1906, gest. 19.1.1990
Willy Brandt *18.12.1913, gest. 8.10.1992

Gedenken des Attentats auf Utøya 22. Juli 2011

Helmut Schmidt *23.12.1918, gest. 10.11.2015 

 

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