Die Freitagspost: Ich möchte mich weiter um den roten Faden in unserem Wahlkreis kümmern
Veröffentlicht am 07.03.2025 in Woche für Woche
Der rote Faden ist ein Geschenk der SPD Plankstadt an die Landtagsabgeordneten unseres Wahlkreises. Er wurde von Karl-Peter Wettstein an Rosa Grünstein und dann von meiner Vorgängerin 2016 an mich weitergegeben.
Steht der rote Faden für … fülle Ordner voll Rückfragen, Anfragen und Stress mit der Bahn und ihrem Lärmschutz, ihren Baumaßnahmen, ihren Bahnhoffahrstühlen und Fahrplanänderungen? Ja, ganz sicher.
Steht der rote Faden für … habe einen randvollen Terminkalender und enttäusche keinen Verein, bei dem Du zugesagt hast und versuche so viele Veranstaltungen wie nur denkbar wahrzunehmen? Ja, ganz sicher.
Steht der rote Faden für … sei für die Menschen da und gib ihnen die Sicherheit, dass Politiker nicht abgehoben sind, sondern man gemeinsam gute Lösungen findet, dass Dein Engagement, Deine Erfahrung und Deine Ehrlichkeit zu ihren Diensten ist und die Demokratie keine verkopfte Theorie, sondern ein greifbares Versprechen ist? Ja, das ist so.
Seit 2016 diesen roten Faden zu bewahren verbindet mich mit meinen beiden Vorgängern, mit den Ortsvereinen, mit den Themen und Anliegen der Menschen hier bei uns. Das zu tun ist die größte Ehre meines Lebens.
Und jetzt bin ich etwas aufgeregt, denn – gestern Abend habe ich bereits die Ortsvereinsvorsitzenden informiert – in genau 15 Minuten werde ich erklären, dass ich mich weiter um diesen roten Faden kümmern möchte. Dass ich die Mitglieder meiner SPD frage, ob sie mich bei der Nominierungskonferenz am 29. März erneut ins Rennen um das Landtagsmandat schicken.
Ob wir weiter den roten Faden fest knüpfen für
eine starke Stimme aus unserer Region im Landtag, sei es bei guter Arbeit, erfolgreicher Wirtschaft und zukunftsfähiger Kommunen, der Unterstützung für die Vereine, Initiativen und Schulen, dem offenen Ohr für die Sorgen der Landwirtschaft, dem Schutz unserer Umwelt und unserer Wälder, im Einsatz für eine inklusive und gerechte Gesellschaft.
eine Bildung, die jedem beste Chancen bietet – mit verlässlichen und gebührenfreien Kitas, gut ausgestatteten Schulen, eine Unterrichtsgarantie und mehr Erzieher*innen und Lehrer*innen, denn die machen den Unterschied.
ein Wohnen, das für jeden bezahlbar ist, wo man weiß, man findet auch eine barrierefreie Wohnung und wo das Leben sich nicht dem Wohnen anpassen muss, sondern sich das Wohnen dem Leben anpasst, mit lebendigen Stadt- und Gemeindemitten.
die Stärkung unserer Demokratie. Denn unsere solidarische und vielfältige Demokratie ist das Beste, was wir haben, wir lassen sie niemals im Stich.
Das sind ehrgeizige Ziele, hohe Erwartungen. Aber ich habe in den letzten Jahren erlebt, wie Politik hier Schritt für Schritt Fortschritte machen kann. Denn zum roten Faden gehört auch eine Erkenntnis:
Wie kommt man auf den höchsten Berg? Nicht mit einem Sprung. Sondern Schritt für Schritt für Schritt für Schritt …
Und noch etwas habe ich aus dem roten Faden gelernt. Miteinander geht so viel – allein geht gar nichts. Politik ist ein Teamsport. Und wir haben uns als SPD hier im Wahlkreis, auch wenn es mal Krach oder Streit gab, immer wieder zusammenfinden können und sind als starkes Team auf den Platz gegangen.
Darum freue ich mich auch, dass mich bei dieser Bewerbung Sandra Reiff, Ortsvereinsvorsitzende und Gemeinderätin aus Ketsch, unterstützt.
Denn die Zusammenarbeit zwischen Landes- und Kommunalpolitik ist ein ganz wesentlicher roter Faden, den wir hier für die Bürgerinnen und Bürger geknüpft haben. Und Sandra ist mit ihrem Einsatz für Bildungschancen vor Ort, guter Politik für Familien und dem Schutz der Demokratie längst ein nicht wegzudenkender Teil des roten Fadens.
Unsere Bewerbung auf YouTube anschauen >>>
Jetzt haben Sie und Ihr einige Minuten vor der Öffentlichkeit unsere Ankündigung gesehen. Aber das ist auch gut so: Denn der rote Faden der Freitagspost – heute ist es die 498. Ausgabe – ist schon eine besonders schöne Verbindung. Wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen und Euch. Was sind die Erwartungen an den Landtagswahlkampf? Und welche an die künftige Legislaturperiode? Was können wir gemeinsam erreichen?
Der rote Faden ist eng und stark geknüpft. Und er ist gut sichtbar und leuchtet hell.
Denn Miteinander geht so viel.
Foto der Woche
Sandra und ich bei den Aufnahmen zur Erklärung der Kandidatur.
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Kurt Schumacher *13.10.1895, gest. 20.8.1952
Erich Ollenhauer *27.3.1901, gest. 14.12.1963
Fritz Erler *14.7.1914, gest. 22.2.1967 Herbert Wehner *11.7.1906, gest. 19.1.1990
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