Allgemein
Bei der Wahl am 8. März geht es um viel: Um sichere Arbeitsplätze, bezahlbares Wohnen, um beste Bildung für unsere Kinder und um ein Gesundheitssystem, das den Menschen dient.
Unser Spitzenkandidat Andreas Stoch tourt durch das Land, um genau darüber zu sprechen. Mit dabei sind unsere Kandidierenden für den Landtag.
Ob auf dem Weg zur Arbeit, mitten in der Fußgängerzone, am Bahnhof oder direkt vor Deiner eigenen Haustür: Ein Großflächenplakat ist nicht zu übersehen. Es schafft Aufmerksamkeit und setzt ein klares Statement. Du hast es selbst in der Hand: Mit Deiner Plakatspende sorgst Du dafür, dass genau an dem Standort Deiner Wahl unsere Botschaft sichtbar wird.
Die Feiertage stehen vor der Tür und wir haben ein ganz besonderes „Geschenk“ für Baden-Württemberg: Unser Wahlprogramm! Unter der Überschrift „Weil es um Dich geht“ zeigen wir, wie wir dieses Land gestalten wollen. Mit sicheren Arbeitsplätzen, bezahlbarem Wohnen und Bildung, die allen die gleichen Chancen eröffnet.
Im Industriegebiet am Wolfsberg in Nagold entsteht Solartechnik, die international begeistert – doch ein unbeantwortetes Angebot des Unternehmens wirft ein Schlaglicht auf versäumte Chancen vor Ort. SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode besuchte gemeinsam mit Bernd Gorenflo und Markus Strinz vom SPD-Ortsverein Nagold das Unternehmen Faboro im Technologiezentrum TEC 21 in Nagold.
Empfangen wurde die Gruppe von Geschäftsführer Egon Faiss und dessen Sohn Benjamin Faiss, die seit 1997 die Entwicklung spezieller Photovoltaiklösungen vorantreiben. „Wir wollen zeigen, dass dezentrale Energieproduktion überall möglich ist – kreativ, effizient und ästhetisch“, erklärte Egon Faiss beim Rundgang.
Seit rund zehn Jahren setzt Faboro verstärkt auf außergewöhnliche Solarprojekte jenseits klassischer Dachanlagen. Besonders beeindruckte die Besucherinnen und Besucher die Smartflower, eine bewegliche Photovoltaik-Skulptur mit automatischer Sonnenstandnachführung. „Unser Ziel war: maximale Energie auf minimaler Fläche – und ein Produkt, das sofort sichtbar macht, wie Photovoltaik funktioniert“, so Faiss.
Auch die befahrbaren Solarpflastersteine aus recyceltem Kunststoff direkt vor dem Eingang fanden große Aufmerksamkeit: hochbelastbar, langlebig und vielseitig einsetzbar – von Gehwegen über Terrassen bis hin zu Unternehmensflächen. „Wir verbinden nachhaltige Kreislaufwirtschaft mit echter Flächeneffizienz“, betonte Faiss.
Im Gespräch wurde die enorme Vielfalt des Unternehmens sichtbar: Sonderdächer, Solarfassaden, Solarzäune bis hin zu Spezialprojekten, die teils per Hubschrauber installiert werden. Weltweit hat Faboro inzwischen über 250 Smartflower-Anlagen errichtet.
Daniela Steinrode richtete den Blick auf das Potenzial moderner PV-Systeme und betonte die Bedeutung solcher Lösungen für Kommunen: „Gerade Anlagen wie die Smartflower zeigen, wie attraktiv und sichtbar Energiewende sein kann. Sie erzeugen nicht nur Strom – sie machen Fortschritt begreifbar.“ Bernd Gorenflo ergänzte dies begeistert: „Solche Innovationen gehören dorthin, wo Menschen sie sehen: auf Plätze, Schulhöfe, Firmengelände und vor öffentliche Gebäude.“
Steinrode knüpfte daran an und fragte, welche Voraussetzungen Kommunen benötigen, um solche Technologien schneller zu nutzen. Faiss antwortete: „Viele Städte wollen – aber verzetteln sich in langen Abstimmungen. Klarere Zuständigkeiten und kurze Wege würden die Energiewende enorm beschleunigen.“
Für Irritation sorgte indes ein Vorgang, den Egon und Benjamin Faiss offen ansprachen: Faboro hatte der Stadt Nagold angeboten, eine Smartflower ein Jahr lang kostenlos bereitzustellen – inklusive Installation und kostenfreiem Solarstrom. Doch das Angebot blieb unbeantwortet. Weder Fachämter noch Oberbürgermeister Großmann reagierten, und auch der Gemeinderat erhielt keine Information.
„Wir wollten zeigen, was hier in Nagold entsteht – ohne Kosten, ohne Risiko. Dass wir nicht einmal eine Rückmeldung erhalten haben, hat uns doch sehr befremdet“, sagte Egon Faiss.
Für Steinrode ist das unverständlich: „Wenn ein lokales Hightech-Unternehmen ein solches Angebot macht, muss eine Stadt reagieren. Das ist eine Chance, die man nicht ungenutzt lässt – gerade, wenn man Innovationsfreundlichkeit betonen möchte.“
Sie kündigte an, den Vorgang im Gemeinderat aufzuklären:„Wir müssen nachvollziehen, warum dieses Angebot weder beantwortet noch weitergeleitet wurde. Das schulden wir Transparenz und wirtschaftsfreundlichem Handeln gleichermaßen.“
Zum Abschluss zeigte sich die Delegation tief beeindruckt. „Faboro steht für den Mut, Neues zu denken – und genau diesen Geist brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende“, fasste Steinrode zusammen.
Faboro bleibt damit ein Beispiel dafür, wie viel Innovationskraft in der Region steckt – und welche Chancen entstehen, wenn Wirtschaft und Kommunen an einem Strang ziehen.
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