Regionalzentrum KA-Nordschwarzwald

SPD Regionalzentrum Karlsruhe-Nordschwarzwald

Kommentar der Woche: Das bayrische St. Floriansprinzip

31.8.2008

"Atomkraft ja bitte. Atommüll nein danke."

Das ist das St. Floriansprinzip auf bayrisch. Dies machte am 3. August der CSU-Chef Erwin Huber im Bericht aus Berlin klar. Er setzte sich für eine Verdoppelung der Laufzeiten der bestehenden Atomkraftwerke in Deutschland ein und schloss auch den Neubau von AKWs nicht aus. Auf die Frage, ob er dann auch eine Endlagerstätte für den strahlenden Müll in Bayern akzeptiere, zeigte er ganz schnell mit dem Finger nach Niedersachsen. Mit Gorleben habe Deutschland ja bereits ein Endlager.

Kommentar der Woche: Erziehungsberatung im Kreis Calw: Eine Zwischenbilanz
Richard Dipper

12.8.2008

Es bewegt sich was im Landkreis Calw in Sachen Erziehungsberatung, das personelle Angebot wird künftig verdoppelt. Es zeigt sich, dass Hartnäckigkeit der Kreistagsfraktionen der SPD und der Grünen gepaart mit Engagement von Eltern, Lehrerinnen und Sozialarbeitern und Unterstützung der Presse durchaus Erfolg bringen kann. Allerdings gibt der Kreis Calw unter allen Land- und Stadtkreisen Baden-Württembergs die rote Laterne in Sachen Erziehungsberatung noch nicht ab. Er ist aber nach der Verdoppelung des Angebots nicht mehr allein Schlusslicht. Die Laternenträger sind dann die Kreise Calw und Biberach zusammen.

Meinungsfreiheit in Baden-Württemberg – na klar, aber bitte nur im Rahmen der herrschenden Mehrheitsverhältnisse

5.8.2008

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stuttgarter Landtag, Stefan Mappus, legt ein interessantes Demokratieverständnis an den Tag. An die Adresse kritischer Schulleiter gerichtet, gibt Mappus nun öffentlich bekannt, was die Regierung in Baden-Württemberg unter Meinungsfreiheit versteht: Erlaubt ist, was dem CDU-Fraktionschef gefällt.

Kommentar der Woche : Achtung! Die Abiturienten des Jahrgangs 2012 müssen sich warm anziehen!
Richard Dipper

1.7.2008

…..aber nicht nur Abiturienten; denn der doppelte Abitursjahrgang in 2012 wird alle Absolventen von allen Schularten in Baden-Württemberg betreffen. Pech hat, wer 2012 mit der Schule fertig wird und eine weiterführende Ausbildung anstrebt - sei es auf der Hochschule, oder sei es auf dem Ausbildungsmarkt im dualen System; denn es wird einen brutalen Verdrängungswettbewerb nach unten geben.

Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau kündigt Nachbesserungen für das achtjährige Gymnasium an.

– leider hat es wieder nicht weit gereicht.

Von der heute bekannt gewordenen Schmalspurvorlage des Kultusministers Helmut Rau zur Nachbesserung am achtjährigen Gymnasium sind wir betroffenen Eltern ebenso wie die Lehrer enttäuscht. Es wird also keine Überarbeitung der Bildungspläne geben, die die Erfahrungen mit den jeweils jüngeren Schülern einbezieht.

Das achtjährige Gymnasium in Baden-Württemberg – die Schulen sind mit der Umsetzung allein gelassen!
Saskia Esken, SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bad Liebenzell

7. Juni 2008

Die Verkürzung des gymnasialen Bildungsgangs von 9 auf 8 Jahre ist nun bald in allen deutschen Bundesländern angekommen. Die Verkürzung dient der Angleichung des Berufseinstiegsalters unserer Akademiker im europäischen Wettbewerb und ist deshalb durchaus sinnvoll.

In manch anderem Bundesland wurde dabei bis heute kein Komma aus den Lehrplänen herausgenommen, die bisher unterrichteten Inhalte werden nun einfach in 8 Jahre hineingepackt. Dass es dabei zu Stress und Überlastung kommt, ist nicht verwunderlich.

Das achtjährige Gymnasium in Baden-Württemberg – ein guter Ansatz wird kaputtgespart!
Saskia Esken, SPD-Ortsvereinsvorsitzende Bad Liebenzell

22. Mai 2008

Gute Bildung für alle, das ist die elementare Grundlage unserer Teilhabe an der Zukunft. In anderen Bereichen versickern milliardenschwere Subventionen im Ungewissen, in die Bildung gesteckt, wären sie überlebensnotwendige Investitionen in unsere Zukunft. Und doch kommt in Deutschland die dringend notwendige Erneuerung der Bildungslandschaft nicht voran.

ARMUT IST KEIN SCHICKSAL

SONDERN EIN SKANDAL, DEM WIR EIN ENDE SETZEN MÜSSEN

Mein 1. Mai-Protest gegen die Zwangsenteignung der Menschen durch das große Geld. Nachdenklicher Kommentar für Mai 2008 von Siegfried Böhringer

Kommentar zum 1. Mai: Rentnerdemokratie und Generationenkonflikt

Letzte Woche ging wieder einmal ein Ruck durchs Land: Altbundespräsident Roman Herzog meinte vor einer heraufziehenden „Rentnerdemokratie“ warnen zu müssen. Er sah die Gefahr heraufziehen, dass die Älteren die Jüngeren ausplündern.

Auslöser war der Plan der Bundesregierung, durch Aussetzen des sogenannten Riesterfaktors (was immer das ist) in der Rentenformel den Rentnern dieses Jahr eine Rentenerhöhung von 1,1 Prozent anstatt 0,54 Prozent zukommen zu lassen, (bei einer derzeitigen Inflationsrate, die sich der Drei vor dem Komma gefährlich nähert, wohlgemerkt).

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Kurt Schumacher *13.10.1895, gest. 20.8.1952
Erich Ollenhauer
*27.3.1901, gest. 14.12.1963

Fritz Erler *14.7.1914, gest. 22.2.1967
Herbert Wehner *11.7.1906, gest. 19.1.1990
Willy Brandt *18.12.1913, gest. 8.10.1992

Gedenken des Attentats auf Utøya 22. Juli 2011

Helmut Schmidt *23.12.1918, gest. 10.11.2015 

 

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