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Mit dem Ludwig-Marum-Preis 2026 würdigt die SPD Karlsruhe Paul Theobald für sein jahrzehntelanges außergewöhnliches Engagement für Demokratie, Erinnerungskultur und die Bewahrung historischer Wahrheit rund um seine Heimatstadt Frankenthal.
Ludwig Marum wurde 1882 in Frankenthal geboren, bevor sein Lebensweg ihn später nach Karlsruhe führte. In seiner Geburtsstadt hat sich Paul Theobald über Jahrzehnte dafür eingesetzt, die Erinnerung an jüdisches Leben, an die Opfer des Nationalsozialismus und an die demokratische Geschichte Frankenthals lebendig zu halten.
Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas als Parteivorsitzende soll ein Parteitag im Januar eine neue Bundesspitze der SPD wählen. Die Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg Isabel Cademartori und Robin Mesarosch fordern in einem gemeinsamen Statement eine Trennung von Regierungsamt und Parteivorsitz.
Am 26. September wollen wir ab 15 Uhr gemeinsam mit Dir die Eröffnung des "Roten Ecks" (das neue SPD-Kreisbüro) feiern, welches wir gemeinsam mit dem Rastatter Ortsverein, der Stadtratsfraktion und der Kreistagsfraktion beziehen werden. Du findest das Büro direkt zentral am Rastatter Marktplatz in der Schlossstraße 4.
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Doris Baitinger, die am 24.Juli 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.
Mit Doris Baitinger verlieren wir eine große Sozialdemokratin, eine überragende Kommunalpolitikerin und eine Persönlichkeit, die ihr Leben in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hat. Schon währen ihres Lehramtsstudiums engagierte sie sich mit großer Leidenschaft politisch und trug als Sozialreferentin der Studierendenvertretung zum Aufbau der unabhängigen Studierendenschaft(UStA) bei.
Vom 1989 bis 1999 sowie erneut von 2004 bis 2014 gehörte sie dem Karlsruher Gemeinderat an. Als Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion von 2004 bis 2014 gestaltete sie die Kommunalpolitik unserer Stadt mit Weitsicht, Klarheit und großem Verantwortungsbewusstsein mit. Bekannt war sie auch für ihre brillanten Reden und Begabung zur schnellen Analyse komplexer Sachverhalte.
Chancengleichheit, Bildung und das Wohl von Kindern waren ihr Herzensanliegen. Als Lehrerin für Mathematik, Physik und Chemie wie auch als Kommunalpolitikerin setzte sie sich unermüdlich dafür ein, dass die Herkunft nicht über die Zukunft entscheidet.
Sie war klar in ihren Überzeugungen, verlässlich im Miteinander und jederzeit bereit Verantwortung zu übernehmen. Ihr Wirken wird weit über ihre aktive politische Zeit hinaus nachhallen.
Wir danken Doris Baitinger von Herzen für ihren langjährigen Einsatz für unsere Stadt und unsere Partei. Ihre klugen Analysen und ihre Tatkraft werden uns fehlen.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Angehörigen und allen, die ihr nahestanden.
Die SPD Karlsruhe hat ein umfassendes Positionspapier zur geplanten Neu- und Ausbaustrecke der Bahn zwischen Mannheim und Karlsruhe beschlossen. Die Kernbotschaft dabei ist eindeutig: Die dringend benötigte Verkehrswende darf nicht auf dem Rücken der Anwohner:innen ausgetragen werden.
Besondere Dringlichkeit sieht die Karlsruher SPD bei der Ausgestaltung des Lärm- und Gesundheitsschutzes sowie bei der Anbindung der südlichen Stadtteile. Zwar nimmt die SPD Karlsruhe die von der Deutschen Bahn vorgestellte Vorzugsvariante R4 entlang bestehender Infrastrukturachsen zur Kenntnis, macht jedoch klar, dass damit noch längst nicht alle Fragen beantwortet sind. Insbesondere reine Oberflächenlösungen dürften im Karlsruher Stadtgebiet nicht ungeprüft als gesetzt gelten. Stattdessen verlangt der Kreisverband die ernsthafte, transparente und ergebnisoffene Prüfung von Tunnel- und Tieferlegungsvarianten.
Insgesamt 15 Frauen und Männer haben die Karlsruher Sozialdemokrat:innen in den Vorstand des SPD-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt gewählt. Dabei setzt die Partei auf eine Mischung aus Konstanz und Erneuerung. Mit 86 Prozent der Stimmen wurde der bisherige Kreisvorsitzende Parsa Marvi in seinem Amt bestätigt. Ebenso bleiben die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Regina Schmidt-Kühner und Anton Huber mit jeweils 88 Prozent Zustimmung in ihrem Amt.
Zuvor warf Marvi mit einem Rechenschaftsbericht einen Blick auf das zurückliegende Jahr, das durch zentrale Debatten zur Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie den vergangenen Landtagswahlkampf geprägt war. Mit einem Arbeitsprogramm 2026–2028 will der neue Vorstand die Partei in den kommenden zwei Jahren durch innovative Beteiligungsformate, eine stärkere digitale Präsenz und eine engere Vernetzung mit den Ortsvereinen sichtbarer und wirksamer machen.
Im Bundestag:
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Weitere Links:
SPD-Regionalfraktion Mittlerer-Oberrhein
August Bebel *22.2.1840, gest. 13.8.1913
Friedrich Ebert *4.2.1872, gest. 28.2.1925
Otto Wels, historische Rede 23.3.1933 gegen das Ermächtigungsgesetz, *15.9.1873, gest. 16.9.1939
Kurt Schumacher *13.10.1895, gest. 20.8.1952
Erich Ollenhauer *27.3.1901, gest. 14.12.1963
Fritz Erler *14.7.1914, gest. 22.2.1967
Herbert Wehner *11.7.1906, gest. 19.1.1990
Willy Brandt *18.12.1913, gest. 8.10.1992
Gedenken des Attentats auf Utøya 22. Juli 2011
Helmut Schmidt *23.12.1918, gest. 10.11.2015