Saskia Esken und Frank-Walter SteinmeierBei der Kundgebung mit Frank-Walter Steinmeier am 01. September in Karlsruhe, wo der Kanzlerkandidat der SPD die ca. 2500 Gäste aus der Region auf einen spannenden Wahlkampf eingeschworen hat und nochmal deutlich gemacht hat, welche hervorragende Leistung die SPD-Minister in der Regierung bei der Bewältigung der Krise geleistet haben, wie das wahre Programm der Union aussieht und warum deshalb ein schwarz-gelber Wahlsieg verhindert werden muss, konnte Saskia Esken ein besonderes Erinnerungsstück ergattern...
Einer der bereits legendären "Wir treten an"-Schals mit dem Logo der aktuellen Mission "Schwarz.Wald.Rot. - Wir machen den Schwarzwald rot" trägt nun die zustimmende Unterschrift des Außenministers und Kanzlerkandidatin der SPD Frank-Walter Steinmeier.
Die Mission hat damit einen offiziellen Charakter erhalten, und die SPD-Kandidatin fühlt sich nach der Kundgebung in Karlsruhe, bei der die Kandidaten des Karlsruher Raums sowie des nördlichen Schwarzwalds ebenfalls die Bühne bevölkern durften und um zentrale Aussagen zu ihren Schwerpunktthemen gebeten waren, in ihrer Aufgabe bestärkt, für den Wahlkreis Calw / Freudenstadt das Direktmandat zu erringen und damit den Schwarzwald ein kleines bisschen weniger schwarz zu machen.
Das zentrale Thema der Bundestagskandidatin für unseren Wahlkreis war übrigens - wen wird es überraschen - die Bildungspolitik. Saskia Esken hat deutlich gemacht, dass eine zukunftsweisende und moderne Bildungs- und Gesellschaftspolitik nicht weiterhin akzeptieren darf, dass die Bildungschancen der Kinder in Deutschland in so hohem Maße vom Geldbeutel und der Herkunft der Eltern abhängen. Gute und gerechte Bildungschancen für alle sind unsere wichtigste Ressource, so die SPD-Politikerin.
Die Bildungseinrichtungen brauchten dazu schlicht und ergreifend eine weit mehr als ausreichende Ausstattung mit gut aus- und weitergebildetem Personal, das die Zeit aufbringt, so Esken, sich den Kindern und Jugendlichen zuzuwenden und ihnen eine förderliche Lernumgebung anzubieten, wo jedes Kind sich nach seinen Möglichkeiten und besonderen Fähigkeiten entfalten könne. Die unselige und in weiten Teilen der Gesellschaft und der Fachwelt heftig umstrittene Auslese der Kinder im Alter von 10 oder 11 Jahren und deren Aufteilung in die verschiedenen Schularten hält Esken dagegen für überholt.
Saskia Esken wörtlich: "Diese Auslese signalisiert den Kindern schon in frühen Jahren, dass ihr Platz in der Gesellschaft eine abgemachte Sache ist - das ist der Entwicklung der Kinder alles andere als förderlich, und wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn dabei die Motivation zu lernen schon in jungen Jahren verloren geht."