Von links nach rechts: Sigune Wieland, Birgitt Fix, Jacqueline Roos, Helga Seiter-Neininger, Barbara Jeske, Martina Klöpfer, Monja Beck, Constanze Beyer, Uschi Bodemer, Celia Jung, Andrea Künstle, Annelise Hahn, Christel Beyer, Renate SchmidtWelche Möglichkeiten haben Frauen, sich gut für Gleichberechtigung einzusetzen? Der Frage sollte in einem offenen Gedankenaustausch nachgegangen werden.
Am Anfang des Abends standen zwei interessante und ausführliche Tätigkeitsberichte:
Die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreis, Martina Klöpfer, stellte die Schwerpunkte ihrer Arbeit vor: Frauen in Arbeit und insbesondere die Situation am Arbeitsmarkt – Häusliche Gewalt, auch in Zusammenhang mit dem Thema „Zwangsheirat“ – Integration, besonders geschlechterspezifische Integration – „Gleichstellung nicht verschlafen!“
Anschließend stellte sie verschiedene Projekte im Enzkreis vor.
Barbara Jeske, Gleichstellungsbeauftragte in Pforzheim, referierte über ihre Arbeit: Gender Mainstreaming – das Potential der Frauen – Solidarität, was bleibt nach der Frauenbewegung? – Einmischen und Mitmischen in allen Bereichen – aktiv bleiben – Integration gelungen?
Die anschließende Diskussion über Zwangsheirat und Integration zeigt die Brisanz der Themen gerade in Pforzheim. Aber auch die Veränderung der Rolle der Frau kam zur Sprache und die sich daraus ergebenen Schwierigkeiten wie in der Arbeitswelt oder bei der Absicherung im Alter. Mit Sorge wurde festgestellt, dass bei vielen Frauen das Interesse an Politik nachgelassen hat und die Motivation sich politisch oder gesellschaftlich zu engagieren stark zurückgegangen ist.
Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Frauenbeauftragten sind dafür Themen wie Arbeitsmarkt oder Kommunalpolitik, auch der verstärkte Austausch von Informationen über Mailing wurde einhellig begrüßt.
Viele verschiedene Anregungen wurden der AsF als „Hausaufgabe“ mitgegeben und sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden.