Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die SPD-Fraktion stellt folgenden Antrag:
Der Gemeinderat möge beschließen, die Verwaltung mit der Untersuchung zu beauftragen, welche Möglichkeiten es im Rahmen der Stadtverwaltung gibt, Schülerinnen und Schüler finanziell zu unterstützen, die sich auf Grund ihrer familiären finanziellen Situation (Hartz IV u.a.) die Kosten für die Ganztagesschule (Mittagessen etc.) nicht leisten können.
Begründung:
Die SPD-Fraktion hat sich in der Nordstadtschule intensiv über die Umsetzung des gebundenen Ganztagesschulbetriebs informiert. Gerade im Grund- und Hauptschulbereich ist diese Schulform wichtig, um in zahlreichen Fällen auch pädagogische Aufgaben der Eltern zu übernehmen. Neben dem gemeinsamen sozialen Lernen von morgens bis abends sind vor allem die gemeinsamen Mahlzeiten gemeinschaftsbildend und auch medizinisch notwendig. Immer mehr Schülerinnen und Schüler kommen ohne entsprechendes Frühstück in die Schule; umso wichtiger ist für sie das Mittagessen.
Auf Grund der finanziellen Situation in den Familien ist die Übernahme der Kosten für das Mittagessen (z.Zt. 3,-- €/Tag) vielfach nicht möglich – und damit auch nicht der gerade für diese Schüler wichtige Besuch der Ganztagesschule. Immer wieder bleiben Rechnungen offen, die die Schulverwaltung belasten.
Wir bitten umfassend zu prüfen, welche Möglichkeiten die Stadt hat, Essenskostenzuschüsse zu gewähren, um diesen Kindern den Schulbesuch auch im Ganztagesbereich zu ermöglichen.
Mit freundlichen Grüssen
Ellen Eberle
Helmut Metzger
Ralf Fuhrmann
Stadträte