Die jüngsten Angriffe auf Bürgermeisterin Monika Müller und Oberbürgermeister Gert Hager von WIP, Linke und Liste Eltern sind völlig überzogen, polemisch und sachlich ungerechtfertigt. Für die SPD-Fraktion sind diese Äußerungen der eher ein weiterer Versuch Unfrieden in der Stadt zu schüren und die Zusammenarbeit im Gemeinderat weiter zu erschweren.
„Die SPD-Fraktion hat sich jahrzehntelang für eine Erhöhung der finanziellen Mittel für den sozialen Wohnungsbau ausgesprochen und sowohl OB Hager als auch Bürgermeisterin Müller haben bei Bund und Land wiederholt erhöhte Fördermittel zugunsten der Kommunen angemahnt“ kommentiert Fraktionsvorsitzender Ralf Fuhrmann verärgert die Pressemitteilung von WIP, Linke und LE.
Auch hier gilt, dass es in der politischen Diskussion keine einfachen, eindimensionalen Lösungen gibt. So wird die Auseinandersetzung eigentlich nur von anderen populistisch geführt. „Pforzheim muss auch attraktiv für junge Familien sein und dafür brauchen wir entsprechende Wohngebiete und Angebote. Wir riskieren sonst die Abwanderung in das Umland. Ohne auch einkommensstarke Einwohner können wir aber weder sozialen Wohnungsbau noch weitere Kita-Plätze finanzieren“, ergänzt Jacqueline Roos, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Die SPD-Fraktion fordert die Gemeinderatsfraktion WIP, Linke und LE auf, sich nicht länger als soziale Brandstifter zu betätigen, sondern gemeinsam mit OB, Bürgermeistern und Gemeinderat konstruktiv an differenzierten Lösungen für die bevorstehenden Herausforderungen zu arbeiten.