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Stadtrat Jens Kück fordert ein Wärme und Kühlmanagement für Pforzheim

Veröffentlicht am 05.01.2012 in Kommunalpolitik

HKW und SWP könnten neues Geschäftsfeld anpacken
In immer mehr Produktionsstätten, Verbrauchermärkten und Verwaltungsgebäuden werden Klimaanlagen eingebaut, um den Beschäftigten wie den Kunden auch in den heißen Sommern vernünftige Arbeitsbedingungen zu garantieren. In der Regel werden Klimaanlagen mit Strom aus herkömmlicher Energiegewinnung betrieben.

Nun hat Stadtrat und Aufsichtsrat Jens Kück den Vorsitzenden des Aufsichtsrates des Heizkraftwerkes Pforzheim (HKW), Roger Heidt gebeten, ein modernes Konzept "Wärme und Kühlmanagement aus einem Guss aus einer Hand " zu entwickeln und dem Aufsichtstrat vorzulegen. Kück geht davon aus, dass damit ein weiteres Geschäftsmodell für HKW und SWP angegangen werden kann, mit dem ein finanzieller Vorteil generiert werden könnte. Zu prüfen sei eine Förderung aus dem Marktanreizprogramm des Bundes vom 15.03.2011. Wichtig sei, dass die Kühlung mit möglichst geringem Energieeinsatz erzielt wird. Das Angebot bei Kühlungen reiche von herkömmlichen Kühlschränken für Regeltechnik oder EDV Anlagen bis hin zu großräumigen Kühlsystemen für Möbelzentren, Produktionshallen oder auch Firmen, wie demmächst Amazon in Pforzheim. Als Energiearten stünde für die Kühlsysteme die gesamte Palette der erneuerbaren Energien aber auch der herkömmlichen zur Verfügung. Als Wärmequellen können Erdreich, Luft, Wasser und Sonne dienen. Gerade das Oberzentrum Pforzheim ist mit seiner enormen Bandbreite technisch ausgereifter Methoden der Energiegewinnung prädestiniert für den vorgeschlagenen Ansatz. " Für mich ist besonders wichtig, dass wir gemeinsam große Anstrengungen unternehmen, damit sich das HKW und die SWP als unsere Versorgungsbetriebe vor Ort den Herausforderungen der Zeit stellen können. Unsere Betriebe müssen sich in den nächsten zehn Jahren gezielt positionieren, damit sie sich am Markt behaupten können," so Kück. Der Antrag im Originaltext: Dipl. - Ing. Jens Kück Mitglied des Aufsichtsrates des HKW-Pforzheim Mitglied des Aufsichtsrates der SWP, Stadtrat Pforzheim, 31.12.2011 Herrn AR Vorsitzenden HKW GmbH EBM Roger Heidt Rathaus 75175 Pforzheim Herrn GF Wolf-Kersten Meyer, SWP GmbH Herrn GF Martin Seitz, HKW GmbH Wärme & Kühlmanagement aus einem Guss aus einer Hand Geschäftsmodell Kühlung von Gebäuden im Großraum Pforzheim Sehr geehrter Herr Vorsitzender Heidt, Sehr geehrte Herren Geschäftsführer Meyer und Seitz, als Mitglied des Aufsichtsrates der HKW Pforzheim GmbH stelle ich den folgenden Antrag: Der Aufsichtsrat der HKW Pforzheim GmbH beauftragt die Geschäftsführung
  • 1. Im Laufe des Jahres 2012 eine Konzeption für den zügigen Ausbau der Nutzung vorhandener Energien zu Kühlungszwecken von Gebäuden zu erarbeiten und vorzulegen,
  • 2. Dabei Vorschläge zu unterbreiten, die zentrale wie dezentrale technische Lösungen umfassen,
  • 3. Gemeinsam mit dem Energieberatungszentrum (EBZ) ein Info – Paket für interessierte Betriebe und Verwaltungen aufzulegen,
  • 4. Zu erläutern, ob die Unternehmen HKW bzw. SWP durch dieses Geschäftsmodell positive finanzielle Auswirkungen generieren können und
  • 5. Zu prüfen, ob eine Förderung aus dem Marktanreizprogramm des Bundes vom 15.03.2011 möglich ist.
Begründung: In der Aufsichtsratssitzung des HKW vom 08.12.2011 habe ich den Antrag bereits mündlich eingebracht. In der AR Sitzung der SWP vom 14.12. 2011 wiederholte ich ihn und kündigte eine schriftliche Präzisierung an. Seit Jahren nimmt in Deutschland bei Industrie und Gewerbe, aber auch in öffentlichen Gebäuden, der Bedarf von aktiver wie passiver Kühlung durch moderne Kühlsysteme zu. Wichtig ist, dass diese Kühlung mit möglichst geringem Energieeinsatz erzielt wird. Das Angebot bei Kühlungen reicht von herkömmlichen Kühlschränken für Regeltechnik oder EDV- Anlagen bis hin zu großräumigen Kühlsystemen für Möbelzentren, Produktionshallen oder auch Firmen, wie demnächst Amazon in Pforzheim. Als Energiearten, die für die Kühlzwecke eingesetzt werden, steht die gesamte Palette der erneuerbaren Energien aber auch der herkömmlichen zur Verfügung. Als Wärmequellen können Erdreich, Luft, Wasser und Sonne dienen. So sind heute schon z.B. Wärmepumpen GEO, AERO oder AQUA effektiv einsetzbar. Gerade das Oberzentrum Pforzheim ist mit seiner enormen Bandbreite technisch ausgereifter Methoden der Energiegewinnung prädestiniert für den beantragten Ansatz. Hinzu kommt, dass davon auszugehen ist, dass HKW und SWP starke Anstrengungen unternehmen müssen, um sich als „unsere Versorgungsbetriebe vor Ort“ auch in zehn Jahren am Markt behaupten zu können. Mit dem Antrag soll dazu ein Beitrag geleistet werden. Ziel sollte also sein, dass wir in Pforzheim ein „Wärme & Kühlmanagement aus einem Guss aus einer Hand“ offensiv vermarkten können. Mit dem EBZ in Pforzheim haben wir darüber hinaus eine ausgezeichnete Plattform, um neue Techniken und neue Wege des Angebotes qualitativ hochwertig anzubieten. Mit freundlichen Grüßen Gez. Dipl.–Ing. Jens K ü c k
 

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