Bruchsal. Was machen Bruchsaler Kinder, wenn der Kanzlerkandidat der SPD kommt? Sie reden Klartext. Und darum räumten die Schülerinnen und Schüler der Bruchsaler Stirumschule ganz offen ein, dass sie natürlich schon sehr aufgeregt sind. Doch im Gespräch mit Peer Steinbrück war diese Aufregung schnell vorbei. Munter wurde über das Geschichtenerzählen daheim, die Hobbys, Lieblingsmusik und den FC Bruchsal geplaudert.
Peer Steinbrück war mit dem Besuch in Bruchsaler einer Einladung des Vereins „Kulterbunt“ gefolgt. Kulturbunt zeichnet seit 2009 für ein erfolgreiches Sprachförderprojekt an der Stirumschule verantwortlich. Peer Steinbrück erläuterte anschließend in einer Pressekonferenz im Schulhof, welche Bedeutung Projekte wie das der Sprachförderung an der Stirumschule haben.

„Sprache ist ein zentraler Schlüssel für Bildungschancen, Berufschancen und damit für Teilhabe“, so der SPD-Kanzlerkandidat. Er wies darauf hin, daß es in Deutschland 1,4 Millionen junger Männer und Frauen gäbe, die keinen Schulabschluss hätten. Dies könne sich ein reiches Land wie Deutschland nicht leisten.
Steinbrück zeigte sich beeindruckt von der pädagogischen Arbeit, die vor Ort geleistet wird. In einer Gesprächsrunde mit SPD-Bundestagskandidat Daniel Born, Vereinsvertretern, Projektförderern und Oberbürgemeisterin Petzold-Schick betonte Peer Steinbrück die Bedeutung von Investitionen in Bildung.
Daniel Born sagte: „Peer Steinbrück steht wie kein anderer in Deutschland für Bildungsgerechtigkeit und soziales Miteinander. Das haben wir heute auch in Bruchsal erlebt. Ich habe mit ihm vereinbart: Wer als Kandidat vorbeikommt, kommt auch als Kanzler.“