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Langzeitarbeitslose brauchen Arbeit - Bürgerarbeit hilft dabei

Veröffentlicht am 09.07.2010 in MdB und MdL

Modellprojekt kommt nach Pforzheim, Arbeitsmarktexpertin Mast stellt Weichen gemeinsam mit Jobcenter, Kammern und Gewerkschaften

Die Würfel in Berlin sind gefallen: Das Jobcenter Pforzheim kann mit dem bundesweiten Modellprojekt Bürgerarbeit starten. Damit können bis zu 100 Lang-zeitarbeitslose ab Januar 2011 für drei Jahre einen Arbeitsvertrag bekommen. Sie sollen öffentliche Tätigkeiten ausüben, die in der Stadt sonst nicht gemacht würden.

Die Bewerbung von Jobcenter-Geschäftsführer Jochen Wacker und seinem Team hat die Beamten im Bundesarbeitsministerium überzeugt. Katja Mast, als Bundestagsabgeordnete und Fachpolitikerin, hat diese Bewerbung von Anfang an unterstützt und sich hierzu auch an den zuständigen Staatssekretär gewandt. „Das gemeinsame Engagement in der Region trägt wieder einmal Früchte. Vor Ort verankert, ist es einfach in Berlin auch die richtigen Weichen zu stellen“, so Katja Mast.

Dass Pforzheim zum Zug kommt bei dem neuen Projekt Bürgerarbeit hat Katja Mast am Freitag erfahren. „Das ist ein guter Tag für die langzeitarbeitslosen Menschen in unserer Region. Ihre Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind gestiegen. Die Betroffenen brauchen echte Perspektiven. Die Bürgerarbeit ist ein Weg, für drei Jahre diese Perspektive zu eröffnen – leider nur für einen Teil und nicht flächendeckend. Politisch wäre es mir lieber, kein neues Projekt, sondern eine dauerhafte, maßgeschneiderte Förderung für Langzeitarbeitslose zu bekommen – aber das liegt in der Verantwortung von Ursula von der Leyen. Bürgerarbeit ist ein Projekt für drei Jahre, das ist für die Betroffenen besser als nichts. Deshalb habe ich die Bewerbung aus Pforzheim unterstützt.“

„Von Herrn Wacker und seinem Team wünsche ich mir, dass die Angebote zur Bürgerarbeit freiwillig angenommen wer den können. Es geht ja um gute Arbeit für die Bürger“, betont Katja Mast.

Hintergrund
Das Modellprojekt Bürgerarbeit startet bundesweit am 15. Juli. Die Arbeitsplätze sollen im öffentlichen Interesse liegen und beispielsweise zusätzliche Verwaltungs- , handwerkliche oder pflegerische Arbeiten umfassen. Bevor langzeitarbeitslose Menschen in Bürgerarbeit vermittelt werden dürfen, müssen sie eine mehrstufige Aktivierungsphase durchlaufen. Deutschlandweit sollen 34.000 Bürger-arbeitsplätze entstehen. Die Arbeits-gelegenheiten sind auf maximal 36 Monate begrenzt. Die Bürgerarbeiter bekommen 900 Euro im Monat bei 30 Wochenstunden, ihre Arbeitgeber zudem 180 Euro für die Sozialbeiträge. Die SPD kritisiert beim Projekt Bürgerarbeit vor allem den modellhaften Charakter. Ziel der Sozial-demokraten ist es, die Betreuungsschlüssel bei der Vermittlung von Arbeitslosen zu verbessern, um so den zielgerichteten Einsatz der öffentlich geförderten Beschäftigung sicherzustellen. Ferner sieht die SPD eine Schwierigkeit darin, dass die Bürgerarbeit für die langzeitarbeitslosen Menschen nicht frei von Zwang ist. Sozialdemokratische Arbeitsmarktpolitik setzt hingegen auf Freiwilligkeit als elementare Voraussetzung für erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsmarkt.

 

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