Die SPD Pforzheim freut sich, dass nach jahrelangem Stillstand jetzt endlich Bewegung in den Ausbau von Kinderkrippenplätzen kommt. Das Land und die Kommunen haben sich auf eine Finanzierungsbeteiligung entlang der Konnexität geeinigt. Das bedeutet konkret: Wer bestellt, der bezahlt.
Deshalb hat die Landesregierung zugesagt, dass das Land 68 Prozent der Betreuungskosten für unter dreijährige Kinder übernimmt. Der Rest wird von den Kommunen und den Eltern übernommen.
„Gerade für junge Eltern und Alleinerziehende, die sowohl Beruf als auch Familie unter einen Hut bringen wollen, ist diese Einigung ein Meilenstein“, so die Stadträtin und stellvertretende Kreisvorsitzende Jacqueline Roos, „nun steht dem weiteren bedarfsgerechten Ausbau der Betreuungsplätze, auch hier in Pforzheim nichts mehr im Wege.“
Mit dieser Kostenverteilung ist es nun gelungen einem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind näher zu kommen. „Das erhöht nicht nur die Familienfreundlichkeit unseres Landes und unserer Stadt, sondern das hilft auch mehr Frauen im Berufsleben zu halten und somit den Fachkräftemangel abzufedern“ erklärt der SPD-Kreisvorsitzende
Ralf Fuhrmann.
Auch die steigende Beteiligung des Landes an der Finanzierung der Schulsozialarbeit und der Sprachförderung im Kindergarten zeigt, dass mit der neuen Landesregierung jetzt Schluss ist mit der ungerechten, kurzsichtigen und konservativen Bildungspolitik auf Kosten der Kommunen, Eltern und Kindern.