Isometrische Skizze des Pforzheimer Dominikaner-KlostersStadtrat Jens Kück wendet sich an Oberbürgermeister Gert Hager mit dem Vorschlag, den Querschnitt der Basilika als architektonisches Zitat und Reminiszenz auf jeden Fall bei den anstehenden Wettbewerben aufzugreifen. Den Wortlaut finden Sie unten.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hager,
In meiner Eigenschaft als Hobby - Archäologe und langjähriger ehrenamtlicher Helfer des Landesdenkmalamtes Baden – Württemberg bitte ich Sie, in die Ausschreibungsunterlagen für den anstehenden Investoren - Wettbewerb zur Innenstadt – Entwicklung – Ost die folgenden Anregungen bzw. Materialien mit aufzunehmen.
- Die dokumentierten Ausgrabungsergebnisse der Grabungskampagnen von 2013 / 2014 ff
- Die isometrische Skizze (Rekonstruktionsversuch) des Dominikaner - Klosters samt Umgebung vom 01.06.2014 von Dr. Thomas Küntzel
- Lage und Umfang bereits nachgewiesener spätbronzezeitlicher Siedlungskörper aus dem 13. bis 8. Jahrhundert a. C.
- Mögliche weitere Nachweise in situ durch den Fortschritt der Grabungen
Begründung:
Die isometrische Skizze des Dominikaner - Klosters sollte in den Ausschreibungsunterlagen ergänzt werden um Lage und Größe des Technischen Rathauses. Damit werden Ausmaße und Kubatur beider Gebäude verdeutlicht.
Ich schlage vor, dass im Investoren - Wettbewerb bzw. im darauf folgenden Realisie-rungswettbewerb ein Hinweis aufgenommen wird:
„ Als wünschenswert hält es der Auslober, bei der Neugestaltung und Neubebauung des Rathausparkplatzes die Ausmaße, besonders des Querschnittes, der Dominikaner - Klosterkirche in seinen Umrissen aufzunehmen. Denkbar wäre ein architektonisches Zitat als Reminiszenz. Damit soll ein Alleinstellungsmerkmal entstehen.
Vielleicht ließe sich auch eine - wie auch immer geartete Nutzung - als „Dominikaner Galerie“ bezeichnen. Möglicherweise lassen sich sogar typische Funde in Neubauten anbringen und damit unsere Geschichte erlebbar machen.“
Dipl.- Ing. Jens Kück
Stadtrat und langjähriger ehrenamtlicher Helfer des LDA