Am Montag hatte ich Programmbeirat für den Lern- und Erinnerungsort „Hotel Silber“. Mir bedeutet die Mitwirkung in diesem Gremium sehr viel, denn wir können hier gemeinsam besprechen, wie wir an diesem Erinnerungsort mitten in der Landeshauptstadt neue Impulse für Inklusion, für Vielfalt und für Solidarität setzen können. Denn diese Werte werden angegriffen von den Feinden unserer Demokratie. Diese Feinde haben ganz konkrete Namen: Es sind rechtsradikale Vereine, Burschenschaften und Kampftruppen (ja, teilweise führen sie das sogar im Titel). Und zu diesen Feinden gehört die AfD. Sie ist – wie ich das immer sage – das parteigewordene Zentrum des Rechtsradikalismus in Deutschland. Und unabhängig von meiner politischen Position ist gestern die AfD auch einmal mehr mit ihren juristischen Anträgen gegen erdrückende Beweislagen gescheitert: Die Einstufung der AfD als rechtsextremistischer Verdachtsfall ist rechtskräftig.
Mein Team und ich hatten den Lern- und Erinnerungsort „Hotel Silber“ sehr bewusst in den letzten Jahren in unsere Demokratietour aufgenommen. Weil wir bei den Fahrten nach Stuttgart nicht nur den Landtag und die parlamentarische Arbeit aufzeigen wollten, sondern auch, wie schnell und menschenverachtend eine Diktatur alle demokratischen Errungenschaften rauben kann. Wir dürfen nie aufhören daran zu erinnern, zu lernen, zu mahnen. Und wir müssen immer laut sein und aufstehen gegen die Gefahr von Rechts.
Und darum will ich diese Freitagspost heute auch gerne nutzen, auf unsere nächste Demokratietour hinzuweisen: Am 4. Oktober geht es wieder in den Landtag und nach Stuttgart. Wer Lust auf eine Teilnahme hat, der meldet sich bitte gerne bei meinem Team unter buero@daniel-born.de an. Für unsere Demokratietouren haben wir in den letzten Jahren ganz viel Applaus bekommen – und ich bin mir sicher, dass auch die Tour am 4. Oktober (einem Samstag!) interessant wird.
Foto der Woche
Zwei Wege. Seit Mittwoch bin in für 10 Tage in Südfrankreich. Was ich im Urlaub besonders liebe? Durch Städte zu schlendern und mir weder von einem Reiseführer noch von einer App diktieren zu lassen, wo ich lang muss. Es gibt so oft zwei Wege. Und keiner ist langweilig. Dieses Bild habe ich in Marseille fotografiert.
