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Calwer Bündnis gegen Rechts ruft auf zur Gedenkfeier am 18. Januar 2009

Veröffentlicht am 16.01.2009 in Veranstaltungen

Das Calwer Bündnis gegen Rechts ruft die Öffentlichkeit auf, am Sonntag 18.1.2009 gemeinsam der möglichen Einrichtung einer Landesgeschäftsstelle der rechtsradikalen NPD und damit auch jeder anderen Betätigung dieser Gruppierung in Calw eine deutliche Absage zu erteilen. Das Bündnis hat sich aus einem breiten Spektrum politischer und gesellschaftlicher Kräfte im Kreis Calw gebildet. Dabei sind die Kreisverbände aller im Stuttgarter Landtag vertretenen Parteien, die Calwer Kirchengemeinden und der Deutsche Gewerkschaftsbund der Region Nordschwarzwald. Das Bündnis ruft alle Demokraten auf zu einem Marsch, der um 13.30 Uhr am Jugendhaus startet und über die Badstraße und die Lederstraße zum Unteren Ledereck führt, um dort um 15 Uhr in eine Feierstunde für die Demokratie in Deutschland zu münden.

Wie die Veranstalter mitteilen, zeige die NPD mit ihrer am Sonntag im alten Calwer Bahnhofsgebäude geplanten "Reichsgründungsfeier" einmal mehr, dass nicht nur ihre politischen Ansichten rückwärtsgewandt sind. Auch in ihrem Geschichtsbewußtsein zeige die NPD mit ihrer Feier ein Maß an Deutschtümelei und Demokratiefeindlichkeit, dem das Bündnis deutlich entgegentreten will.

Deshalb nehmen die Veranstalter ihre Zusammenkunft zum Anlass, an die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland vor 90 Jahren zu erinnern. Am 19. Januar 1919 wurde mit der Weimarer Nationalversammlung erstmalig ein deutsches Parlament demokratisch gewählt. Weil alle Männer und erstmals auch alle Frauen, die das 20. Lebensjahr vollendet hatten, wahlberechtigt waren, ist dieser denkwürdige Tag auch als die Geburtsstunde des allgemeinen Wahlrechts in Deutschland zu werten.

Das Bündnis möchte die Öffentlichkeit einladen, gemeinsam in einer öffentlichen Feierstunde deutlich zu machen, wie wertvoll die Errungenschaften der Weimarer Republik für die Entwicklung der demokratischen Gesellschaft in Deutschland waren und sind. Gerade weil damals die Demokraten nicht einig und nicht stark genug waren, die Katastrophe von Nazi-Diktatur und zweitem Weltkrieg zu verhindern, sei es heute notwendig, die Demokratie zu würdigen und zu verteidigen.

Aktikel vom 14.1.2009 Kreisnachrichten

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