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Begehung des geplanten Sanierungsgebiets in Dillweißenstein

Veröffentlicht am 17.04.2014 in Kommunalpolitik

Stadtrat Jens Kück bei der Begehung in Dillweißenstein

Gemeinsam mit Jens Kück haben die GemeinderatskandidatInnen Julika Bauer, Ellen Eberle, Jan Lauer, Renate Schmidt, Bernhard Schuler, Frederic Striegler und Annkathrin Wulff am Dienstag, 15. April, eine Ortsbegehung in Dillweißenstein vorgenommen, um sich ein Bild von dem Gebiet zu verschaffen, das auf Antrag der SPD saniert werden soll.

 

Einer der Gründe hierfür ist die geplante Unterbringung von Asylbewerbern in dem alten Fabrikgebäude in der Hirsauerstr. 210. Hier sollen rund 100 Asylbewerber Platz finden sowie eine Kindertagesstätte, in der bis zu 30 Kinder unterkommen könnten. Auch einen allgemeinen Versammlungsraum soll das wiederaufzubereitende Hauptgebäude umfassen. Momentan steht die Stadt mit zwei Interessenten in Verhandlung, von denen einer in Kürze den Zuschlag bekommen soll, diese Pläne umzusetzen.

Darüber hinaus bedürfen auch andere Häuser in der Umgebung einer Sanierung. Sowohl an einigen Nachkriegs- und 60er-Jahrebauten als auch an älteren Gebäuden um 1900 bröckelt sprichwörtlich der Putz, was nicht nur dem starken Verkehr auf der B 463 geschuldet ist. Dabei kann neben den zahlreichen verklinkerten oder verputzten Fassaden gerade von den vielen Jugendstilbauten ein enormer Charme ausgehen, wie bereits einige liebevoll sanierte Objekte zeigen. Vor allem die Eckhäuser mit ihrer besonderen Bauform und typischen Verzierungen, aber auch die alten Fensterleibungen oder gar runde Türmchen in den Hinterhöfen lohnt es wiederaufzubereiten und dort die alte Bausubstanz herauszuholen.

Ebenso wären bunte Anstriche nach einem Farbleitplan eine geeignete Möglichkeit, in die Jahre gekommene Häuser wieder freundlicher wirken zu lassen, wie beispielsweise einige rot gehaltene Fassaden zeigen.

Die geplante Sanierung soll jedoch nicht nur farblich, sondern ebenso energetisch und beispielsweise generell auch auf Zufahrtswege und Innenhöfe bezogen sein, um größtmögliche Steigerung der Lebensqualität zu erzielen. So bietet sich in den Hinterhöfen oftmals eine Öffnung hin zur Nagold, oder auf der anderen Seite ein Aufstieg auf den Hämmerlesberg, an. Sogar  Stäffele vom Fluss zur Liebfrauen -  Kirche herauf wären denkbar.

 

Insgesamt ist deutlich geworden, dass sich in Dillweißenstein oft lohnenswert auf eindrucksvolle, alte Bausubstanz zurückgreifen lässt, aber auch einfachere Mittel dazu beitragen können, ein noch attraktiveres Gesamtbild zu gestalten. Es käme den ansässigen Betrieben, dort wohnenden Bürgerinnen wie auch der aktiven Künstlerszene sehr zugute.  Die künftigen AsylbewerberInnen dürften sich in einer solchen Umgebung wohl aufgenommen fühlen und von der verbesserten Lebensqualität profitieren. Mit der geplanten, geförderten Sanierung möchte die SPD daher eine Initialzündung dafür schaffen. Die SPD freut sich über die Unterstützung aus Verwaltung, dem Bürgerverein und Teilen des Gemeinderates und hofft auf weitere rege Beteiligung.

 

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