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Aufstieg durch Bildung und Teilhabe durch Arbeit – dafür steht Katja Mast

Veröffentlicht am 22.06.2008 in Arbeitsgemeinschaften

Katja Mast diskutiert mit SPD-Seniorinnen und Senioren über ihre Arbeit für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis

„Die SPD ist nur stark, wenn wir klar machen, dass wir für mehr Bildung und gute Arbeit stehen“, sagt Katja Mast. Dafür arbeitet sie, dass ihre SPD wieder eine starke Strahlkraft entwickelt, in Berlin und daheim in Pforzheim und dem Enzkreis.

„Rheinland – Pfalz unter seinem Ministerpräsidenten Kurt Beck ist ein Vorzeigebeispiel für sozialdemokratische Bildungspolitik: Keine Studiengebühren und keine Gebühren im Kindergarten vor der Schule“, stellt Katja Mast fest.

Die Seniorinnen und Senioren diskutierten mit ihr darüber. Katja Mast kam auf Einladung der SPD-Seniorinnen und Senioren zum politischen Gedankenaustausch bei Kaffee und Kuchen.

Die Ausbildung der jungen Generation liegt ihr besonders am Herzen. „Denn wer nicht ausgebildet wird, ist der Sozialhilfeempfänger von morgen. Das können wir uns leisten, gerade auch nicht bei dem Fachkräftemangel. Wir brauchen den Anspruch auf einen Ausbildungsplatz.“ stellt Katja Mast auch im Hinblick auf die Wirtschaft fest.

Nach der Ausbildung kommt die erste Anstellung – wir Sozialdemokraten wollen, dass diese Arbeit zum Leben reicht. In ganz Europa gibt es nur in Zypern und Deutschland keine Mindestlöhne. Alle anderen EU–Staaten haben ihn oder entsprechende Tarifverträge. „Wer voll arbeitet, muss von seiner Hände Arbeit auch leben können. Wer drei Euro in der Stunde verdient, kann das nicht. Beim Lohn wird auch über die Rente entschieden“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Außerdem müssen wir den Missbrauch in der Zeitarbeit zurückdrängen. Wer keine Sicherheit hat, der gründet auch keine Familie. „Wir brauchen gerade in der Zeitarbeit einen Mindestlohn. Und wir brauchen im Betrieb Quoten zum Einsatz von Zeitarbeit,“ erwidert Katja Mast auf eine Nachfrage und erntet dafür breite Zustimmung bei den SPD-Senioren.

„Wie ist das eigentlich mit dem Gesundheitsfond, eine Gefahr für unsere Krankenversicherung?“, will ein alt gedienter Gewerkschafter wissen. Der Gesundheitsfond ist ein Instrument, kein Dogma und vor allen Dingen, die Idee von Angela Merkel. Er ist ein Instrument, also wie eine Schreibmaschine, und damit unpolitisch. Wie er genutzt wird, hängt von der jeweiligen Regierung ab. Deshalb ist es wichtig, sich bei den Wahlen zu entscheiden. „Ich will die Bürgerversicherung bei der jeder mitmacht – egal ob Arbeiter, Freiberufler oder Beamter. Nur so ist Schluss mit der 2-Klassenmedizin“, stellt Katja Mast fest.

Die Angst vor Abstieg hat überall zugenommen – auch beim Facharbeiter-Haushalt. „Wir müssen als Sozialdemokraten darauf reagieren – nur durch Bildung und lebenslanges Lernen können wir unser Versprechen Aufstieg durch Bildung einhalten. Dafür mache ich Politik“, schließt Katja Mast.

 

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