Was ist, wenn ich einen Unfall habe und Entscheidungen nicht mehr selbst treffen kann? Wie kann ich vorsorgen? Antworten darauf hat die Rechtsanwältin Isabel Hutter-Vortisch beim Vortrag der SPD-Frauen zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ gegeben.
„Weil Frauen älter werden als Männer und deshalb oft pflegen, ist dieses Thema gerade für uns Frauen wichtig. Aber auch Männer wissen: Dieses Thema betrifft alle und ist aktueller denn je, gerade auch wegen der aktuellen Gesetzesentwürfe zur Patientenverfügung. Das haben wir heute Abend an den vielen Zuhörerinnen und Zuhörer gesehen“, sind sich die SPD-Vorstandsfrauen in Hinblick auf den vollbesetzten Raum einig.
„Der Staat muss sich nur einmischen, wenn der Einzelne keine Verantwortung für sich selbst übernimmt. Deshalb ist es für jeden wichtig, seine Wünsche in Form einer Vorsorgevollmacht rechtzeitig abzufassen“, fordert die Rechtsanwältin Isabel Hutter-Vortisch die Anwesenden auf, mit einer Vorsorgevollmacht für Notfälle vorzusorgen. Denn viele merken ohne eine Vollmacht erst: Es geht gar nicht so einfach, die Angelegenheiten anderer wie Arbeitsverhältnisse, Versicherungsangelegenheiten und Bankgeschäfte zu regeln. Ohne eine Vollmacht wird das für den Pflegenden zur behördlichen Tortur. Deshalb appelliert Isabel Hutter-Vortisch an die Zuhörerinnen und Zuhörer, rechtzeitig für den Ernstfall vorzusorgen.