Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellte folgenden Antrag:
Der Gemeinderat möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, für Pforzheim ein zukunftsweisendes und ganzheitliches Integrationskonzept zu erstellen.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellte folgenden Antrag:
Der Gemeinderat möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, für Pforzheim ein zukunftsweisendes und ganzheitliches Integrationskonzept zu erstellen.
Begründung:
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die Gesellschaft in Pforzheim, wie in allen großen Städten Deutschlands, gewandelt. Inzwischen leben Menschen aus weit über 100 Nationen in unserer Stadt. Bei den Kindern unter drei Jahren haben inzwischen fast 80 Prozent mindestens ein Elternteil mit Migrationshintergrund und in einigen Kindertagesstätten gibt es Gruppen, in denen kein einziges Kind die deutsche Sprache beherrscht.
Seit Jahren stehen Erzieher, Lehrer, Mitarbeiter in Ämtern und Verwaltung aber auch Verantwortliche in Vereinen und bei freien Trägern vor großen Herausforderungen. Die Integration von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen, die kein oder kaum Deutsch sprechen und zudem oftmals aus einem völlig anderen Kulturkreis kommen, ist eine Aufgabe, für die in unserer Stadt oftmals nur unzureichende Instrumente zur Verfügung stehen. Die Verantwortlichen in Kindertagesstätten, Schulen und Institutionen sehen sich somit einer Vielzahl an Problemen konfrontiert.
Seit ein paar Jahren kommen verstärkt irakische Flüchtlinge nach Pforzheim, inzwischen leben über 1700 Iraker, meist yezidischen Glauben, in der Stadt. Durch die gesetzlich geregelte Freizügigkeit der Wohnortwahl und dem damit verbundenen Familiennachzug muss damit gerechnet werden, dass die Anzahl dieser Menschen weiter ansteigt.
Die Männer und Frauen aus diesen Familien müssen, wie alle anderen Migranten auch, verpflichtend an Integrationskursen teilnehmen. Vor diesen muss häufig ein Alphabethisierungskurs geschaltet werden, gerade für Menschen aus dem Irak, von denen die meisten keine Schule besucht haben. Das sind aber nur die allerersten Schritte auf dem Weg zur Integration, denen noch viele folgen müssen.
Mit einer Vielzahl von Projekten wird versucht, den Problemen und Herausforderungen die mit der Integration der Migranten verbunden sind, zu begegnen. Sei es „Integra“ oder „Ankommen in Pforzheim“ oder das „Sommercamp“ – die Notwendigkeit des Handels hat sehr viele Akteure in Pforzheim zur Initiierung von Projekten in diesem Handlungsfeld veranlasst.
Nicht alle Probleme, die durch Menschen aus fremden Kulturkreisen, die unter uns leben, entstehen, geraten in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Vielmehr ist die Gefahr groß, dass unbemerkt Parallelgesellschaften entstehen, da Angehörige bestimmter Minderheiten, aus archaischen, patriarchalischen Kulturen, unter sich bleiben und sich nach außen abschotten.
Einzelne Projekte erreichen nur eine bestimmte Anzahl Menschen und innerhalb eines eingeschränkten Wirkungsradius, zudem sind sie fast alle zeitlich begrenzt. Die gesamte Problematik kann so nicht erfasst werden!
Es ist für die Integration der Migranten in Pforzheim, sei es, ob sie hier schon leben oder neu hinzukommen, von großer Wichtigkeit, dass alle Maßnahmen und Projekte zentral verantwortlich koordiniert und gesteuert werden! Ob in Kindertagesstätten oder Schulen – für die Verantwortlichen dort muss gewährleistet sein, dass zusätzliche Sprachförderung oder sozialpädagogische Maßnahmen zum selbstverständlichen Bestandteil der Bildungs- und Integrationspolitik gehören und nicht dem Zufallsprinzip überlassen werden.
Die SPD-Fraktion beantragt daher, dass für Pforzheim, wie in anderen großen Städten auch, ein Integrationsrahmenkonzept erstellt wird, mit dem bestehende und zukünftige Projekte auf ihre Wirksamkeit überprüft und eingebunden werden können und in dem die einzelnen Handlungsfelder konkret definiert werden. Dieses Konzept sollte dann als wesentlicher Bestandteil in einen Sozialentwicklungsplan mit eingebunden werden.
Ralf Fuhrman, stv. Fraktionsvorsitzender
Jacqueline Roos, Stadträtin
Brnhard Schuler, Stadtrat
Homepage SPD Pforzheim
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Autor: Taimi, Datum: 11.12.2011, 09:07 Uhr
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